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Exkursion nach Weimar und Buchenwald

Exkursion nach Weimar und Buchenwald
„Von der Wiege zur Bahre der Demokratie“
Abfahrt 07.00 Uhr   Gallasiniring 30   Stadtteilcafe Ostend
07.15 Uhr    Ochsenwiese
07.30 Uhr    Aschenberg Mehrgenerationenhaus

Als Wiege der ersten deutschen Demokratie wird die Stadt Weimar bezeichnet, wo vom 6.Februar bis zum 21,August 1919 die Nationalversammlung tagte. Oft wird Weimar als Stadt der Dichter und Denker bezeichnet. Ausgerechnet in Weimar kam das Ende der Weimarer Republik schon vor Hitlers Machtkonsolidierung. Bereits 1932 kam die NSDAP an die Macht, gewählt als Mehrheit im Thüringer Landtag. Immer wieder wird der Abschnitt der deutschen Geschichte von 1918 bis 1933 als Weimarer Republik bezeichnet, in dem erstmals eine parlamentarische Demokratie in Deutschland bestand. Die dunkelen Seiten von Weimar begannen mit der Machtergreifung von Hitler. Auf dem Ettersberg. Von Juli 1937 bis April 1945 betrieb die SS auf dem Ettersberg bei Weimar das Konzentrationslager Buchenwald. Dort wie in seinen über 130 Außenlagern hielt sie mehr als eine Viertel­million Menschen aus über 50 Nationen gefangen. Über 56.000 von ihnen, darunter 11.000 Juden, wurden von der SS ermordet oder fanden den Tod durch Erschöpfung, Hunger, Folter und medizinische Experimente. Darunter auch Bürger aus dem Landkreis Fulda.
Nach einem Stadtrundgang in Weimar wird der zweite Teil der Exkursion auf dem Ettersberg stattfinden. Nach einem Rundgang und dem Besuch des Museums wollen wir einen Kranz zum Gedenken an die Opfer aus dem Landkreis Fulda niederlegen.

Für diese Veranstaltung bitte eine Anmeldung an Kontakt@Fulda-stellt-sich-quer.de, da die Teilnehmerzahl auf 45 TN begrenzt ist. Die gleiche Fahrt wird nochmal am 10.09.2022 angeboten.